Wissenswertes

SSC

RACK

SSC

„Safe, Sane, Consensual“. Das heißt: sicher, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich. SSC beschreibt die Grundlagen, auf denen beide Partner spielen. Die Macht der Femdom finden hier ihre Grenzen. Und das ist auch vernünftig so. Wenn sich beide Partner den SSC-Grundsätzen verpflichten, dann bedeutet das, dass alle Handlungen bzw. Spiele: sicher sein und mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen versehen sein müssen (Hinweis: Sicherheit wird ausführlich in einem späteren Kapitel behandelt). Es bedeutet außerdem, dass beide bei klarem Verstand sein müssen, also nicht durch Drogen- oder ****konsum unzurechnungsfähig sein dürfen. Und es besagt drittens, dass sämtliche Praktiken nur einvernehmlich und nie gegen den Willen eines Partners durchgeführt werden dürfen. Was ist „sicher“? Darüber kann es durchaus unterschiedliche Meinungen geben. Geht nun einer der beiden Partner davon aus, dass ein Spiel möglicherweise unsicher ist, dann darf es nicht durchgeführt werden. Ganz gleich, ob er nun Recht hat oder nicht. Es kommt nicht darauf an, wer Recht hat. Es kommt darauf an, dass beide darin übereinstimmen müssen, dass das Spiel sicher ist. Ist das nicht der Fall, wird es nicht gespielt. So einfach ist das. SSC ist auch deshalb so wichtig, damit sich die Spieler von Handlungen abgrenzen können, die strafrechtlich relevant sein könnten (zum Beispiel, weil sie gegen den Willen eines Spielers geschehen). SSC ist in der SM-Welt weit verbreitet. Allerdings gibt es auch SMler, die sich fragen: Warum sollten wir ein Spiel, das wir beide spielen wollen, nur deshalb nicht spielen, weil es unsicher und gefährlich ist? Genau darin liegt doch der Kick für uns! Häufig folgen solche SMler dem RACK-Konzept.

ICH SPIELE NUR NACH DEM SSC KONZEPT!

RACK

RACK bedeutet: Risk-aware consensual kink. Mit anderen Worten: Beide Partner sind sich darüber im Klaren, dass ihr SM-Spiel Risiken birgt und sie gehen diese Risiken bewusst und einvernehmlich ein. „Kink“ steht in diesem Zusammenhang für bizarre Spiele, ist also weiter gefasst als BDSM. Was heißt das nun für Sie? Es bedeutet, dass Sie sich im Vorfeld des Spiels darüber austauschen sollten, auf welcher Grundlage Sie spielen und was die Spielregeln sind. Das ist keine große Sache. „Das Spiel ist dann aber schon SSC, oder?“, kann sich der Sub im Vorfeld bei der Femdom absichern. „Na klar“, sagt dann in 95% der Fällen die Femdom und das war’s auch schon. – Okay, aber, wenn das eh klar ist, warum sollte man dann überhaupt fragen? Ganz einfach: Weil es sein könnte, dass der Sub gerade an eine der wenigen Femdoms geraten ist, die sich eben nicht an SSC halten möchten. Auch solche Frauen gibt es. Sie haben das Mindset, dass sie alleine alles bestimmen und der Sub überhaupt nicht mitzureden hat. Ein Safewort, mit dem der Sub das Spiel abbrechen kann? Fehlanzeige, nur die Herrin bestimmt, wann das Spiel endet.

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